Literatur

Vagabunden

 

Stehe an einer Kreuzung
In meinem Leben...
Tausend Wege zur Auswahl
Und doch kein Ziel.
Frage mich, was ich will;
Wohin meine Reise geht...
Suche nach einem Sinn
In diesem Sumpf der Sinnlosigkeit...
Es war einfach
Sich treiben zu lassen,
Ohne Entscheidungen treffen zu muessen;
Keine Regeln,
Keine Verpflichtungen,
Relative Freiheit.
Drehe mich im Kreis,
Runde um Runde,
Immer schneller,
Verliere jegliche Orientierung...
Suche nach einem Fixpunkt -
Um mich festzuhalten;
Jedoch meist dann,
Wenn ich glaube etwas zu finden,
Verlaesst mich der Mut
Eine Richtung zu waehlen
Und Ziele wirklich anzusteuern.
ch moechte alles
Und ich moechte nichts,
Vielleicht zu viel von Dir,
Ich weiss es einfach nicht.
Vagabunden

IIn den Muehlen des Lebens...
Manchmal verwirrt,
Manchmal gluecklich,
Auch mal traurig
Oder melancholisch. -
Auf der Suche nach Dingen
Und nach Menschen,
Von denen wir nicht wissen,
Wie und was sie sind;
Auf der Suche nach einem Sinn?
Wo es keinen gibt... ?
Vagabunden,
Gefangen an einem Ort,
Umgeben von Verpflichtungen,
Und Zufriedenheit,
Die wir uns oft nur vorgaukeln,
Weil wir nichts besseres ausprobieren...
Zu feige,
Etwas zu veraendern.
Tausend Momente:
Viele hasse ich,
Manche nehme ich hin -
Ohne nachzudenken;
Manche sind motivierend,
Wenige liebe ich.
Das Leben von Menschen,
Die zuviel denken - ;
Traeume,
Phantasien;
Allzuoft
Ein irrelaler Traum.

aus meinem Buch: “Alte Gedanken aus dem Tagebuch einer neuen Generation”, Karin Fischer Verlag, 1996/1997

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