Jörg Kremer
Jörg Kremer

Philosophie

Das ein großer Teil der in unserer Gesellschaft auftretenden gesundheitlichen Probleme mit ungesunder Ernährung und fehlender Bewegung zu tun haben ist schon lange kein Geheimnis mehr. Betrachtet man sich die von Freizeitsportlern präferierten sportlichen Aktivitäten lassen sich zwei grundsätzliche Richtungen erkennen:

  • Ausdauertraining (Laufen, Nordic Walking, Walking, Hiking, Cardio-Geräte-Training etc.)
  • Kraft-Training (Fitness-Studio, Körpergewichts-Training etc.)

Selbstverständlich finden sich in beiden Richtungen durchaus Elemente aus der jeweils anderen Richtung. Die Kräftigung von Rumpf- und Beinmuskulatur durch Kraft-Training neben dem Lauftraining ist genauso in moderne Trainingspläne integriert, wie Kraft-Ausdauer-Workouts, wie etwa Tabatas, im Bereich des Kraft-Trainings.

 

Während das Ausdauertraining besonders gute Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat, jedoch die Gefahr birgt, zu einseitig die Muskulatur zu trainieren (etwa Vernachlässigung der Oberkörpermuskulatur beim Laufen) trainiert Kraft-Training nicht in dem Maße die Ausdauer, als dass es etwa möglich wäre, nur mit diesem Training z.B. einen Marathon zu laufen.

 

Warum sollten wir nicht die Vorteile beider Ansätze in optimaler  Form kombinieren?

Hierbei sollen Ausdauer und Kraft in einem ganzheitlichen Konzept sukzessive in Schritten aufgebaut werden, um leistungsorientierte Freizeitsportler auf ein ambitioniertes Fitness-Level zu bringen.

 

Im Bereich des Ausdauersports ist das Laufen eine der effizientesten Betätigungen. Es kommt nicht im zu extremen Maße zu einseitiger Muskelbelastung (beim Laufen werden insbesondere auch Rumpfmuskulatur und Arm-Muskulatur gefordert), allerdings werden die Beinmuskeln stärker trainiert, als der Rest des Körpers und Explosionskraft und Schnellkraft werden beim Dauerlauf auch vernachlässigt. Um diesen konzeptionellen Defiziten zu begegnen, sind Einheiten zum Training der Rumpfmuskulatur sowie der Schnellkraft der Beinmuskulatur  typischer Bestandteil moderner Trainingspläne.

 

Für das Umfeld des Kraft-Trainings ist unter anderem durch den Bestseller „Training ohne Geräte“ von Mark Lauren und  der Freeletics-Bewegung die Trainingsform der Übungen mit dem eigenem Körpergewicht ohne professionelle Geräte in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der Freizeitsportler gerückt. Hierbei kommen sowohl Workouts zum Einsatz, die Maximalkraft oder Kraft trainieren (Intervalle, Supersätze) , als auch Workouts die mehr auf die Kraft-Ausdauer abzielen (z.B. Steppers, Tabatas, Pyramiden etc.). Die Methoden sind im höchsten Maße effektiv und führen, eine vernünftige Ernährung vorausgesetzt, zu einem durchtrainierten Körper und einer ausgezeichneten Grund-Fitness.  Ausdauer wird hierbei auch trainiert, jedoch zu wenig, um sich an ambitionierte Ausdauer-Sport-Ziele wie etwa einen Marathonlauf (mit einer ambitionierten Zielzeit) zu wagen.

Die beiden Bereiche lassen sich ideal kombinieren und bieten nebenbei den Vorteil, dass weder kostspieliges Equipment benötigt wird, noch eine Mitgliedschaft in einem Fitness Studio abgeschlossen werden muss. Zudem lässt sich der Schwierigkeitsgrad auch für sehr ambitionierte Sportler bis in Regionen des Leistungs-Sports steigern und das Training bleibt über Jahre hinweg spannend und wird mit Erfolgserlebnissen z.B. bei Lauf-Wettbewerben belohnt.

 

Abgerundet wird das Trainingskonzept durch zwei weitere Elemente. Zur Verbesserung der Beweglichkeit kommen spezielle darauf ausgerichtete Trainingseinheiten zum Einsatz (Yoga, Mobilty RX von Mark Lauren). Koordinationstraining erfolgt sowohl innerhalb des Körpergewichts-Trainings, als auch durch laufspezifisches Training (Lauf ABC, Koordinationstraining auf instabilen Oberflächen wie etwa einem Kissen).

Neben der sportlichen Leistungsfähigkeit steht zusätzlich Verletzungsprävention durch den ganzheitlichen Ansatz  im Vordergrund.

 

Die Ernährung zur Schaffung idealer Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches leistungsorientiertes Training ist ein weiterer zentraler Aspekt und wird in einem separaten Kapitel behandelt. Hierbei werden sowohl Ernährungsgrundlagen während der Trainingsphasen als auch vor und nach Wettkämpfen erörtert.

Grundlagen zu den Themen Ausrüstung und dem Umgang mit Verletzungen und Überlastungsphänomenen runden das ganzheitliche Konzept ab, ohne dass hier in Details gegangen wird.

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